Managed PC Amendment, lokale Clientinstallation & Office 365

Update 29.06.2016:
Seit dem 1. Februar 2016 setzt Microsoft keine zusätzlichen Windows Client Betriebssystem Upgrade Lizenzen mehr voraus. Das heißt, dass SPLA Partner keine WinPro Upgrade Lizenz mehr reporten müssen und stattdessen auf ein qualifiziertes Betriebssystem (z.B. Win7 Pro und aufwärts) zurückgreifen. Office Lizenzen müssen weiterhin über SPLA lizenziert werden.

Ursprünglicher Beitrag von Januar 2015

Frage:
Kann ich als Serviceprovider, mit Hilfe von Microsoft SPLA, eine ganzheitliche IT-Infrastruktur inklusive lizenzierter Endgeräte zur Verfügung stellen und was muss ich dabei beachten?

Antwort:
Um als Serviceprovider eine ganzheitliche Infrastruktur anbieten zu können und dem Endkunden sämtliche Anschaffungskosten abzunehmen, kann zu dem SPLA Vertrag ein Zusatz gezeichnet werden.

Mit dem Managed PC Amendment bekommen Sie die Möglichkeit ein Endgerät in Ihr Portfolio aufzunehmen und dieses mit einer Windows 8 Professional Upgrade SPLA Lizenz zu betreiben (Windows OEM Lizenz zwingend erforderlich).
Ab diesem Moment kann auf dem Endgerät Microsoft Office, Project und Visio aus dem SPLA Programm installiert und genutzt werden (die Lizenz wird zu einer Device SAL).

 

Device Software Products SKU
Microsoft Windows Pro Upgrade (* Only Windows 8.1 Pro and prior versions) FQC-02426
Microsoft Office Standard (* all available versions) 021-08183
Microsoft Office Professional Plus (* all available Versions) 79P-01747
Microsoft Project Standard (* all available versions) 076-04015
Microsoft Project Professional (* all available versions) H30-03425
Microsoft Visio Standard (* all available Versions) D86-03116
Microsoft Visio Professional (* all available versions) D87-03215

Eine Nutzung auf dem Terminalserver ist nicht mehr notwendig.
Die lokale Installation, bzw. Lizenzierung auf dem Client ersetzt dabei nicht die nötige Userlizenz für eine Nutzung auf dem Terminalserver.

Beachten Sie bitte, dass die Zusatzvereinbarung für einen verwalteten PC immer die finale Genehmigung durch Microsoft erfordert. Das geplante Szenario muss vorliegen und durch Microsoft geprüft werden.


Als interessante Alternative zu den bisherigen Angeboten von Microsoft Office ist nun seit einiger Zeit auch Office 365 als Businesslösung einsetzbar. Die Lizenzbestimmungen von Office 365 Business und ProPlus lassen eine Installation auf bis zu 5 Endgeräten zu, dies schließt ebenfalls eine Installation auf dem, durch Managed PC vermietbaren, Endgerät ein.

Auszug aus den Microsoft Online Service Terms (OST):

Vereinbarung zum Servicelevel
Es ist keine SLA für Project Pro for Office 365 und Visio Pro for Office 365 vorhanden.

Rechte zur Installation und Nutzung
Jeder Nutzer, dem der Kunde eine Nutzer-AL zuweist, muss ein Microsoft-Account haben, um die mit dem Abonnement bereitgestellte Software zu nutzen. Diese Nutzer:

  • sind berechtigt, die mit dem AL bereitgestellte Software zur lokalen oder Remoteverwendung in bis zu fünf gleichzeitigen OSE zu aktivieren.
  • können die Software mit Shared Computer Activation auch auf einem Netzwerkserver oder Microsoft Azure Platform-Diensten installieren und die Software zum Erstellen, Bearbeiten oder Speichern von Dokumenten verwenden. Im Sinne dieses Nutzungsrechts ist ein „Netzwerkserver“ ein physikalischer Hardwareserver, der ausschließlich der Kundennutzung dient. Diese Shared Computer Activation-Bestimmung gilt nicht für die Lizenz der Kunden für Office 365 Business, und

müssen jedes Gerät, auf dem der Nutzer die Software installiert hat, mindestens alle 30 Tage mit dem Internet verbinden, da sonst die Funktionalität der Software beeinträchtigt werden könnte.


Verweise ins Internet:

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