Workaround: „Virtual Desktop“ innerhalb der SPLA Programmatik

Eine komplett gehostete Infrastruktur umfasst im Idealfall auch virtuelle Desktops, was die Anforderung an die Hardware beim Endkunden auf ein Minimum reduziert. Als sinnvolle Integration von virtuellen Clients in die Hosting-Umgebung stellen wir im Folgenden die gegebenen Möglichkeiten innerhalb der SPLA Programmatik vor.

Die Installation eines Desktop Betriebssystems (Win7, 8.1, 10, etc.) ist innerhalb der korrekt lizenzierten SPLA Programmatik nicht möglich. Es existiert hier schlichtweg keine programmkonforme Lizenz, um die virtuellen Desktops abzubilden. Wichtig an dieser Stelle ist, dass die Windows Pro Upgrade Lizenz (Managed PC Amendment) nicht für die Lizenzierung von virtuellen Desktops zugelassen ist, sondern nur für die Lizenzierung von vermietbaren, physikalischen Clients genutzt werden darf (nach erfolgreicher Beantragung bei Microsoft natürlich).

Aber: Seit dem Release von Windows Server 2012 (R1) gibt es innerhalb des Server-Managers eine Funktion, welche sich „Desktop Experience“ nennt. Mit dieser Funktion können Sie das Server Betriebssystem mit Komponenten der Desktopvariante versorgen und natürlich auch die Darstellung entsprechend anpassen. Äußerlich sehen Sie also ein Windows 8.1, im Inneren werkt aber der Windows Server 2012. Desktopapplikationen sind mittlerweile auch zum Großteil problemlos innerhalb einer Serverinstallation ausführbar. Ein Test zur Funktionalität der individuellen Desktopapplikationen sollte in diesem Fall ebenfalls das kleinste Problem darstellen.

Ein kleines Tutorial zur Aktivierung der Desktop Experience können Sie hier sehen:

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